Mythen und Hürden

Hinter vielen prominenten Karrieren stehen Patchwork-Lebensläufe (z.B. vom „Streetfighter“ ohne Schulabschluss zum Außenminister...). Dennoch werden sie hartnäckig gepflegt, die Mythen von der möglichst „straighten“, passgenauen Entwicklung und - verbunden mit der Erwartung uneingeschränkter Einsatzbereitschaft - zu Hürden des Arbeitsmarktes aufgebaut:

Oh, oh, …

  • etwa Lücken im Lebenslauf? Kein roter Faden?
  • ohne Abschluss? Zu lang studiert?
  • zu alt? (über 30? 40? 50? …)
  • Kinder trotz Berufstätigkeit?
  • Arbeitslosigkeit? Krankheit? Behinderung?
  • häufiger Stellenwechsel? So lange in der selben Stelle?
  • als Frau leiten?
  • und so weiter …

Überkommene, vorurteilsbelastete Bewertungen, nach denen Lebensläufe beurteilt und Positionen vergeben werden, sind ein blockierendes Ärgernis für die Entwicklung der eigenen Arbeitsperspektive! Aber - haben wir solche „Normen“ nicht selbst verinnerlicht?

Ich stärke Sie darin, das zu hinterfragen und darauf mit Ihren Möglichkeiten und einer offensiven Strategie überzeugend zu reagieren!

Beate Hugk